Die zweite Mannschaft des Hamburger SV gastiert beim VfB Lübeck an der Lohmühle

VfB LübeckAm Samstag geht es für den VfB Lübeck in der Regionalliga Nord mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV II weiter. Der Anstoß wird um 14 Uhr erfolgen. Mit dem HSV kommt auch Bakery Jatta an die Lohmühle, dessen Fluchtgeschichte samt Happyend in den vergangenen Monaten durch die Medien gegangen ist. Nachdem Anfang September die Spielgenehmigung für den 18-Jährigen endlich eintraf, kam er bisher in vier Regionalligapartien zum Einsatz, in denen ihm vier Treffer gelangen. Und auch wenn Jatta zuletzt beim kleinen Stadt-Derby gegen den FC St. Pauli II nicht erfolgreich war, dürften die Verantwortlichen des VfB gewarnt sein.

Beim VfB Oldenburg ohne Chance – 0:3

Nachdem der VfB Lübeck zuletzt mit zwei Siegen aufwarten konnte, setzte es am vergangenen Wochenende wieder mal eine Niederlage. Und diese fiel beim VfB Oldenburg mit 0:3 auch noch recht deutlich aus. Vor 1.908 Zuschauern setzte VfB-Trainer Rolf Landerl zunächst auf die siegreiche Startelf der Vorwoche und ließ somit zunächst den wiedergenesenen Andreas Gomig sowie Dennis Wehrendt nach seiner abgesessenen Sperre draußen.

Der VfB Oldenburg – der in der letzten Saison noch Vize-Meister hinter dem VfL Wolfsburg II geworden war, jedoch in die aktuelle Spielzeit bisher schlecht gestartet ist – suchte vor allem durch kämpferische Mittel den Weg Richtung VfB-Tor. Dies Gäste dagegen setzten auf die spielerische Schiene und dies schien nach einer ersten Abtastphase auch gut zu funktionieren. So war es dann auch Marvin Thiel vorbehalten, den ersten gefährlichen Schuss auf das Gehäuse der Heimmannschaft abzugeben. Zehn Minuten später folgte dann jedoch der erste Gegentreffer. Nachdem auf der rechten Seite das Spielgerät verloren gegangen war, zog Daniel Franziskus davon, um den Ball vor das Lübecker Gehäuse zu bringen und dort gelang es dann ausgerechnet dem ehemaligen VfB-Spieler Christopher Kramer, die Führung zu erzielen.

Die Gäste zeigten sich beeindruckt und überließen den Hausherren zusehends das Spiel. Diese kamen zunächst durch Franziskus per Freistoß zu einem Pfostentreffer (33.) und dann kurz vor der Pause zum 2:0 durch Conrad Azong (40.). Dieser wurde durch einen Pass perfekt freigespielt und hatte dann anschließend keine Mühe, VfB-Keeper Jonas Toboll zu überwinden. Mit dem Pausenpfiff bot sich dann noch Maurice Maletzki die große Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch sein Abschluss war zu hektisch und so sollte es mit dem Zwei-Tore-Rückstand zum Pausentee gehen.

Im zweiten Spielabschnitt gab es dann kaum noch spielerische Akzente. Stattdessen gab der Kampf den Ton an. Aus einem daraus resultierenden Freistoß folgte dann auch in der 70. Minute der Endstand. Franziskus hatte sich das Leder zurecht gelegt und versenkte dieses über Toboll hinweg im Winkel. Übrigens, wer den Ausgang des Spiels geahnt hatte, hätte bei den Fussball Wetten bei William Hill gut abräumen können. Aber weiter im Text. Der VfB fand an diesem Tag keine Mittel, den Gegner ernsthaft in Gefahr zu bringen. Chancen gab es zwar durch Junior Ebot-Etchi (55.), Stefan Richter (88.) und Kevin Weggen (90.), doch war dies zu wenig, um am Spielausgang ernsthaft etwas ändern zu können.

Sportgericht belegt VfB Lübeck mit einer Geldstrafe in Höhe von 8.000 Euro

Unterdessen hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Norddeutschen mit einer Geldstrafe in Höhe von 8.000 Euro belegt. Dies gab der DFB Mitte der Woche bekannt. Entschieden wurde im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines fortgesetzten unsportlichen Verhaltens der VfB-Anhänger.

Grund dafür waren die Vorfälle vor dem DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli (0:3), als vor Spielbeginn mehrere Leuchtraketen im Heimblock gezündet worden und einige von diesen auf dem Spielfeld landeten. Auch während der 90 Minuten leuchteten auf Seiten der VfB-Fans immer mal wieder Raketen sowie Blinker auf und auch im Gästeblock wurde gezündelt. Das Spiel musste deswegen auch kurzzeitig unterbrochen werden. Die Lübecker Verantwortlichen haben dem Urteil bereits zugestimmt, wodurch dieses rechtkräftig wurde.

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