Stadtsportbund spricht sich gegen ein neues Stadion für den VfB Oldenburg aus

VfB OldenburgEs wird wohl nichts mit einem neuen Fußballstadion für den Fußball-Regionalligisten VfB Oldenburg. Bei einer Abstimmung der Sportvereine der Stadt Oldenburg wurde eindeutig entschieden, die Verwendung von öffentlichen Mitteln für externe Gutachten, die Planung und den Neubau eines Fußballstadions einzustellen. Dabei soll der mögliche Stadionneubau auch aus den geplanten Baumaßnahmen der Weser-Ems-Hallen GmbH genommen werden. An der Konferenz der Sportvereine hatten sich 64 Vertreter aus 33 Vereinen, die zusammen etwa 72 Prozent der gut 42.000 Mitglieder im Stadtsportbund Oldenburg vereinen, beteiligt.

Sanierung des Marschwegstadions lohnt sich nicht mehr

Zuletzt hatte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Mai Pläne für einen Neubau vorgestellt. Nach diesen wären Investitionen in Höhe von 31 Millionen Euro nötig gewesen, um eine Arena mit 10.400 Plätzen sowie die nötige Infrastruktur zu errichten. Dabei hatte der OB auch noch einmal betont, dass eine Ertüchtigung des alten Marschwegstadions nicht mehr lohnt, da für höherklassigen Fußball hohe Investionen – unter anderem für eine Rasenheizung und eine Flutlichtanlage – nötig seien.

Geht es nach dem Stadtsportbund soll das Geld besser in neue Sportstätten sowie die Sanierung von bestehenden Anlagen fließen. „Ein Stadionneubau darf nicht zu Lasten der Infrastruktur der öffentlich-rechtlich getragenen Schulen und des gemeinnützigen Vereinssportes in 112 Sportvereinen umgesetzt werden“, begründete Ulrich Pohland, Vorstandsmitglied für Organisations- und Vereinsentwicklung sowie Beauftragter des Stadtsportbundes für Sportstättenbau, die Entscheidung.

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