Sportwetten-Quoten – Gibt es ein Patentrezept?

Toto SportwettenSportwetten erfreuen sich mit immer mehr Anbietern auch in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit. Vor allem Sportfans finden ihren Weg zu Online-Buchmachern und setzen auf ihre Teams und deren Spiele. Gewinn macht aber nur derjenige, der richtig setzt und sich dabei gute Quoten sichert. Gibt es hierfür ein Patentrezept?

Kann jeder einfach Sportwetten platzieren?

Das ist die große Frage, denn tatsächlich wirkt das Metier der Sportwetten sehr einfach: Man zahlt eine beliebige Summe Geld auf das Wettkonto ein, sucht seine Wette aus, legt seinen Einsatz fest und schließt die Wette dann verbindlich ab. Dieser Prozess dürfte für jeden leicht verständlich und leicht durchführbar sein. Gerade bei Sportwetten und speziell Fußballwetten kommt es aber aufs Detail an. Denn es geht nicht nur darum, bei der Wettgemeinde dabei zu sein, sondern natürlich auch darum, zu gewinnen und einen ordentlichen Gewinn herauszuholen. Das funktioniert wiederum nur, wenn man sich deutlich tiefer mit der Materie auseinandersetzt, anstelle beispielsweise einfach auf das sehr wahrscheinliche Siegerteam zu setzen. Genau das ist der Punkt, an dem man fast schon strategisch an die Sache herangeht und nicht nur Glücksspiel betreibt. Aber auch diese Wetten kann jeder relativ einfach platzieren.

Bild: © istock.com/LeoPatrizi

Die Quoten machen das Spiel

Nimmt man sich das Beispiel aus einer Fußballwette während der Weltmeisterschaft, lässt sich das quotenorientierte Wettspiel recht einfach erklären: Bei einem solchen Fußballspiel gibt es meist einen klaren Favoriten und das mutmaßliche Verliererteam. Dort, wo der Buchmacher das größere Gewinnpotenzial sieht, sind die Quoten kleiner. Genau andersherum ist es beim Team, bei dem die Niederlage wahrscheinlich ist. Für die Wettgemeinde sind Siegerwetten also wenig lukrativ. Denn setzt man auf den Favoriten, bekommt man am Ende meist nicht einmal den doppelten Einsatz ausgezahlt. Setzt man wiederum auf das mutmaßliche Verliererteam, verliert man die Wette wahrscheinlich, ohne von der Quote etwas zu haben – oder man hat sehr viel Glück und gewinnt tatsächlich die Traumquote von einem bis zu 9-fachen Einsatz oder mehr. In dieser Situation dürften sich viele Island-Anhänger während der EM 2016 befunden haben.

Viel lukrativer sind dagegen die dutzenden Detailwetten: Wer schießt das erste Tor? Wer gewinnt die erste Halbzeit? Wie genau sieht der finale Spielstand aus? Gibt es ein Elfmeterschießen? – Auf all das und viel mehr kann man ebenfalls wetten. Kennt man sein Team genauer und beschäftigt man sich mit mehr als der Wette selbst, kann man hier viel bessere Gewinne erzielen. Man sollte sich beim Vergleichen von Quoten unbedingt etwas Zeit nehmen und genauer über den Ausgang der Wette nachdenken. Auch das ist sicherlich kein Patentrezept, aber zumindest eine sinnvolle Herangehensweise an ein Spiel, welches allzu viele Möglichkeiten und Chancen, wie auch Risiko beinhaltet.

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